FAQ "International Yang Family Taijiquan Association"

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Es geht unser Hamburger Schule auch um Abgrenzung von den Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan-Centern, der International Yang-Family Taijiquan Association. Unser Tai-Chi-Zentrum ist kein Mitglied von Großmeister Yang Juns "International Yang Family Taijiquan Association" (AKA International Yang Style Taijiquan Association)". Die Bezeichnung "Yang Chengfu Taijiquan Center" für deren Schulen sind natürlich keine gesetzlich geschützte Marke. Wir würden der Bezeichnung nicht zustimmen in dem Sinne "Taijiquan-Center für das (geschönte) Andenken von Yang Chengfu" sondern ausschließlich im Sinne von "weltanschaulich neutrales Center für das Yang-Chengfu-Taijiquan".

 

 Die "International Yang Family Taijiquan Association" und das DTB-Center-Korrektiv

Schon von anfang an wies das Narrativ der neuen Association bedrohliche Risse auf, deren eigentliche Tiefe und Bedeutung Laien oft verborgen bleibt, weil sie sich von oberflächlichem Schein leichter verlocken lassen. Und spätestens seit Yang Jun als Präsident seiner "International Yang Family Taijiquan Association" verkündete, daß Mitglieder und Association sich gegenseitig bräuchten und daß, was immer die Gefolgschaft tue, Martial-Arts promoten würde, kann sich jeder als einzigartig, unersetzlich und als Teil einer ganz einzigartigen Gemeinschaft fühlen.

Doch dieser Kitt von "Gewißheiten, heiler Welt und gefühlten Fakten" hat durch den massiven Austritt von etwa zwei Dritteln der Mitglieder unübersehbare Risse bekommen. Implodiert die Association durch diesen "Erdrutsch"? Sicher nicht, denn weiterhin steht traditionelle Esoterik-Folklore bei vielen hoch im Kurs. Aber die Spin-Doktoren im Seattle-Hauptquartier sollten ihre Mantras zum Guru-Kult kritisch überdenken; denn ihre Glaubensgemeinschaft wird offenbar zunehmend kritischer und vielen reichen Hypes und Überväter für ihre Innere Positionierung nicht mehr aus. Die Nutzung des DTB-Services/DTB-Korrektivs durch das Yang-Jun-Umfeld spricht hierbei eine deutliche Sprache.

Die Kehrseite: Durch diese "Selbstbedienungsmentalität" in der "Yang-Jun-Clientel" besteht Verwechslungsgefahr, die den wissenschaftlichen DTB-Markenkern verwässern und Laien irreführen könnte. Gegenwärtig erweist sich die Kennzeichnung einer Schule als "Yang Chengfu Tai Chi Chuan Center" geradezu als Synonym für Beliebigkeit - und schlimmer noch: Der Name läßt sich ja nicht als Markenzeichen schützen und reglementieren. Das bedeutet, daß selbst, wenn es künftig einheitliche, europa-weit garantierte EU-Standards des DTB geben würde, wären diese an der Schul-Bezeichnung nicht erkennbar.

Yang Jun als administrativer und technischer Leiter gibt inzwischen offen zu, was seine Triebfeder ist: Seine Vorfahren sollen stolz auf ihn sein, wenn er ihnen dereinst gegenübertritt. Abgesehen von der Unlogik sind wahrscheinlich viele seiner Schüler darüber nicht besonders begeistert - sie hätten wohl Ernsthafteres erwartet.

Die "International Yang Family Taijiquan Association"

Hatte die Association in der ersten Epoche nach ihrer Gründung auch Achtungserfolge vorzuweisen, so waren diese sicher dem Ansehen von Yang Zhenduo geschuldet. Seine Expertise und Tatkraft führte dazu, daß die Zahl der Center und Affiliates zunächst nur eine Richtung kannte: Nach oben. Doch mit dem allmählichen Rückzug des Meisters aus dem Alltagsgeschäft trat dann ein, was manche Experten bereits prophezeit hatten: In einer einzigen Dekade, so eine offizielle Yang-Jun-Statistik, nahm die Zahl der Mitglieder wieder um zwei Drittel ab! Die massiven Mitglieder-Austritte aus der Association lassen auf ein tiefes Mißtrauen schließen, das sicher nicht von ungefähr gekommen ist. Und ein genauerer Blick hinter die Kulissen zeigt: All das ist nur "die Spitze des Eisbergs", denn das "Yang-Chengfu-Center-Syndrom" mit all seinen Defiziten und Fehleinschätzungen reicht ja wesentlich tiefer. So gesehen ist die Isoliertheit der Association nur das oberflächlliche Symtom. Die "Mitglieder-Implosion" ist also gut nachvollziehbar.

Wir erinnern uns: In der 1998 von Yang Zhenduo und Yang Jun gegründeten "International Association" vereinigen sich alle "Yang Chengfu Tai Chi Chuan Center" des "Shanxi-Seattle-Clans". Sie wird von ihren verbliebenen Mitgliedern nach außen hin stets hoch gelobt. Und in der Tat verspricht sie ihren Mitgliedern etwas ganz außergewöhnliches: Die Zugehörigkeit zu einer auserwählten Glaubensgemeinschaft mit den Gewißheiten einer "Heilsbotschaft zum Wohle der Menschheit" und dem einzigartigen "Tafelsilber des Yang-Family-Taijiquan". Damit ist jedes Mitglied der Community Teil einer einzigartigen Werte-Gemeinschaft, deren Überlegenheit sie von anderen Gruppierungen abhebt. Fazit: Die typischen Erzählmuster der "International Association", die zudem zugleich zwei unterschiedliche Namen trägt, werden von ihren verbliebenen Mitgliedern unkritisch mitgetragen. Eine Entwicklung zu mehr Realismus und Faktentreue ist damit, wie in anderen Glaubensgemeinschaften auch, sehr unwahrscheinlich.

Die "International Yang Family Taijiquan Association"

Ist ein Lehrer schon ein Lehrer, wenn er den im Unterricht vermittelten Lehrinhalt besser beherrscht als seine Schüler? Viele werden die Frage bejahen, aber für den DTB ist dies eine Art entmagnetisierter Kompaß, der die Innere Haltung des Lehrers beliebig werden läßt. Daher empfiehlt der DTB eine differenzierte Sicht und erwartet für verantwortungsvoll Lehrende übergreifende ungefilterte Hintergrund-Kenntnisse, die bei Yang Juns International Association im  Lehrstoff fehlen. Der Dachverband bietet dadurch neben Transparenz und Teilnehmerschutz allen Interessierten einen verläßlichen "Inneren Kompaß" als Argumentationshilfe.

Der DTB-Zentral-Verband und die ihm angeschlossenen Schulen vermitteln in ihren Aus- und Fortbildungen ein solch umfängliches Hintergrundwissen, daß für viele Lehrende und ihre Schüler die DTB-Experten die passendste Info-Daten-Drehscheibe darstellen für das "Yang-Chengfu-Center-Syndrom". Diese "drei-dimensionale Methodik des Richtig Lernens und Lehrens" wurde von DTB-Geschäftsführer Dr. Stephan Langhoff entwickelt. Er bildet die Grundlage für die EU-Zertifizierung.

1998 gründeten Yang Zhenduo und Enkel Yang Jun in Seattle USA eine Dachorganisation mit dem Ziel, ihren weltweiten Yang Chengfu Taiji Centern ein zentrales Zuhause zu schaffen und sie unter einem gemeinsamen Dach zu vereinigen. In diesem Jahr 2018 hat die Association ihr 20-jähriges Jubiläum. Zuvor schon war ein Mitgliederschwund von fast 70 % offiziell verkündet worden. Offenbar erfüllen pompöser Theaterdonner und ausufernde Kulissenschieberei doch nicht die Erwartungen der Mehrheit der Mitglieder! Was ist los mit der "implodierten Association" und was verbirgt sich genau hinter ihrem Geschäftsmodell?

Für DTB-Eperten war schnell klar: Hier vereinen sich eher die egoistischen Motive des Linienhalters, wie er sie u.a. auf esoguru.com schildert, mit den egoistischen Verhaltensweisen seiner instructors und directors zu einem Schauspiel, das an "Des Kaisers Neue Kleider" denken läßt. Yang Jun möchte, daß seine Vorfahren stolz auf ihn sind und seine Schülerschaft möchte die versprochenen Alleinstellungsmerkmale. Gemeinsam ist allen ein "gewisse Hartleibigkeit" bei Faktencheck und weltanschaulicher Neutralität. Sie sind in dieser Hinsicht ganz sicher ein Teil des Problems und nicht ein Teil der Lösung.

Wichtig zum Verständnis, so meint der DTB: Man sollte "die Association mit den zwei Namen" nicht isoliert betrachten sondern stets im Kontext mit ihrem Präsidenten und der Glaubensgemeinschaft seiner Schüler. Denn hinter allem liegt der Schlüssel zur Lösung des Problems: Das "Yang-Chengfu-Center-Syndrom". Wie kann man nun den Mängeln dieses "Yang-Chengfu-Center-Syndroms" entgegenwirken? DTB-Experten befürworten im Rahmen ihres Korrektiv-Ansatzes die Gründung einer "International Association Europe", die in genauer Kenntnis der europäischen Verhältnisse leichter Lösungen erarbeiten könnte.

Die "International Yang Family Taijiquan Association" für Europa?

Anläßlich des Doppel-Jubiläums gewinnt auch das Thema einer "Europäischen Extra-Association" an Bedeutung. Die speziell europäischen Belange rücken in dem Maße in den Fokus, in dem die Qualitätsstandards der DTB-EU-Zertifizierung von anderen Institutionen übernommen werden. Dabei geht es auch um die Aufgabe, den Yang-Jun-Ansatz qualitativ und methodisch so anzupassen, daß er nicht mehr im Widerspruch steht zu westlicher Erwachsenenbildung. Zur Zeit (Mitte 2018) gibt es ja kein offizielles Büro der Association. Die Webseite eines angeblichen, quasi über nacht ausgelobten "Büro der Association" (http://www.yangfamilytaichi.net) verschwand kürzlich wieder. Eine Gründung hätte für DTB-Lehrer den großen Vorteil, daß sie sich leichter ihre Meinung bilden könnten zu Europa-bezogenen Fragestellungen. Sie die aktuelle englisch-sprachige Übersicht hier: "International Yang Family Taijiquan Association for Europe".

EU-Zertifizierung europäischer Verbände, Schulen und Lehrer

Exkurs "European Yang Family Taijiquan Association"

Bekanntlich verfügt die "International Yang Family Tai Chi Chuan Association (IYFTCCA) über keine Europa-Filiale, die mit den speziell europäischen Belangen betraut wäre. In Europa besteht ja seit Jahrzehnten bereits die "International Yang Style Tai Chi Chuan Association (ITCCA)" unter Leitung von Meister Chu, einem autorisieren Repräsentanten von Yang Zhenduos Bruder Yang Shouchung. Doch im Center-Umfeld Europas können Bestrebungen z. B. der Direktoren, Verbesserungen oder Anpassungen zu erarbeiten, kaum vorankommen. Dabei wären doch gemeinsame Absprachen zur Einschränkung der weltweiten "Seattle-Interpretation" durchaus denkbar - etwa im Bereich Deutschland-Italien, Frankreich-Schweiz oder Schweden-England. Überall sind gemeinsame Interessen leicht zu formulieren.

Gäbe es etwa eine "European Yang Family Taijiquan Association", so könnten Vertreter des Hongkong-Clans und des Seattle-Clans gemeinsame Interessen ausloten und die größten Hürden bei einer Zusammenarbeit analysieren.  Auch gemeinsam getragene Prävention wäre ein richtungsweisender Themenschwerpunkt. Doch schon die gemeinsame Definition von Bezeichnungen wie "Traditional" oder "Yang Family" dürften Probleme bereiten.

Als hilfreich könnte sich das neue Projekt "EU-Zertifizierung" erweisen - man spricht bereits von "Aufbruchstimmung". Unter der Trägerschaft des Zentralverbandes DTB e. V. soll in Abstimmung mit anderen Organisationen und Verbänden ein Prüfsiegel als gesetzlich geschütztes Markenzeichen Verwechslungen vermeiden helfen. Parallel dazu hat die gemeinnützige Vereinigung zahlreiche Multimedia-Lehrmittel, Stundenbilder und Skripte kostenlos online bereitgestellt. Ziel ist, daß möglichst viele Lehrende einheitlich vorgehen und sich einheitlichen Richtlinien verpflichtet fühlen. Ziel ist auch ein höherer Verbraucherschutz durch mehr Transparenz und Aufkläriung.

Hintergrund ist die Zunahme von Sekten-artigen Gruppierungen und Lobby-Verbänden. Auf Initiative des DTB schließen sich immer mehr Vereine, Netzwerke, Gruppen und Lehrer zu einer Qualitätsgemeinschaft zusammen, die unter einer gesetzlichen geschützten Tai-Chi-Dachmarke gemeinsam garantierte Qualitätsstandards propagieren. Ein zentrales Leitmotiv ist, allen Interessierten einen weltanschaulich neutralen Faktencheck zur Verfügung zu stellen und eine Online-Plattform für Kommunikation aufzubauen.


 

Die "International Yang Family Taijiquan Association" aus Sicht des "Yang-Chengfu-Center-Syndroms"

Für viele in der Schülerschaft gilt: Wer an Yang-Jun-Seminaren teilnimmt, ist typischerweise mit einem solchen recht seltenen "Event" so beschäftigt, ausgefüllt und abgelenkt, daß alles "hinter den Kulissen" in den Hintergrund treten muß. Davon zeugen zahlreiche Aussagen von Teilnehmern. Auch Kritische, die sich ansonsten ungern ein X für ein U vormachen lassen, erliegen dabei leicht einem Phänomen, das vergleichbar ist dem "Echo-Kammer-Effekt" der Sozialmedien, bei dem Nicht-Passendes mit einem Klick (vermeintlich) in die Nicht-Existenz befördert wird. So bildet sich in der Community das, was auch als "Phalanx der Ignoranz" bezeichnet werden kann.

Aus einer übergreifenden Perspektive erkennt der Fachmann rasch: Von Anfang an litt das "Seattle-Geschäftsmodell" unter vielfältigen Mängeln und Widersprüchen, die der DTB unter dem Begriff "Yang-Chengfu-Center-Syndrom" zusammenfaßt. Der englischsprachige Artikel "The Yang Chengfu Center Syndrome Explained" arbeitet grundlegende Mängel, Defizite und Fehlentwicklungen heraus und belegt sie detailliert. Die Symptome bilden ein komplex verwobenes System, dessen Hauptstränge hier kurz dargestellt werden.

Auf Seminaren und Symposien findet man sich in dieser weltweiten "Shanxi-Seattle-Glaubensgemeinschaft" zusammen zum pompösen Schauspiel "Des Kaisers neue Kleider". Im Kern dieser Schwarm-Intelligenz findet man statt Realitätsbezug große Bereiche von Wunschdenken, Selbsttäuschung und Egoismus. Daß dieser unzureichende Yang-Jun-Ansatz von den Familien der anderen Hauptstile öffentlichanerkannt worden ist, zeigt die großen Dimensionen und die innere Haltung der Meister, die allesamt nicht für Faktencheck bekannt sind. Sie führen ein Spektakel auf nach dem altbekannten Show-Muster "Der Wurm soll dem Fisch schmecken und nicht dem Angler". Es ist dasselbe Martial-Arts-Strickmuster, das man auch aus der Vergangenheit her schon kennt. Ein zunehmend wichtiger Faktor ist der "Social-Media-Spin".

Von solchen fundamentalistisch-traditionellen Ideologien distanzieren sich der Dt. Taichi-Bund, das Tai Chi Zentrum Hamburg und unsere Gruppe nachdrücklich. Unsere Gruppe unterstützt vielmehr das DTB-Korrektiv, bei dem rückwärtsgewandte Esoterik ersetzt wird mit zukunftsorienter Forschung und wissenschaftlichem Faktencheck. Siehe auch das Stundenbild Yang-Chengfu-Tai-Chi-Center, "Traditional Yang-Family-Taijiquan", "International Association".

 

A) DIE "INTERNATIONAL YANG FAMILY TAI CHI CHUAN ASSOCIATION"

Die Association suggeriert, sie sei die maßgebliche Institution für den Yang-Stil in aller Welt und hätte die Deutungshoheit. Doch de facto spricht alles dagegen. Zudem hat der Ansatz der Association Mängel in vier zentralen Bereichen:

1.)

Es verblüfft zunächst die Tatsache, daß die Vereinigung zugleich zwei offizielle Titel trägt: "International Yang Family Taijiquan Association" und "International Yang Style Taijiquan Association". Daraus kann man drei völlig unterschiedliche Eindrücke erzeugen. Alle drei sind falsch.

2.)

Die Benennung der Schulen nach Yang Chengfu läßt aufhorchen und in der Tat geht es nicht um kritisch-objektive Beschäftigung mit dem Taijiquan des Altmeisters sondern ihm soll ein geschöntes Denkmal gesetzt werden, das sein Andenken bewahren soll. Dieser Ansatz ist legitim aber er ist eben nicht unvoreingenommen.

3.)

Die "Seattle-Mission" ist eine Heilslehre "zum Wohle der Menschheit". Sie beruht auf der DAO-Morallehre und der Überlieferung, mit Taijiquan die "höchste Erkenntnis" erlangen zu können. Hinzu kommt der allerhöchsten Ansprüchen genügende Moralkodex der Yang-Familie und der Wude-Moralkodex des Wushu, der Gehorsam und Loyalität einfordert. All dies als typisch östlicher traditioneller Ansatz unvereinbar mit der Ideologie-Freiheit westlicher Erwachsenenbildung.

4.)

Der Ansatz enthält die "Kronjuwelen des Traditional Yang Family Taijiquan" und unterrichtet das von jeder Generation an die nächst überlieferte Erbe, wie es noch heute in der Familie betrieben wird. Mehr noch: Der Seattle-Clan der beiden Meister spricht für die Gesamtfamilie Yang und bestimmt die Linienhalterschaft. All dies ist eindeutig falsch.

 

B) DER MEISTER YANG JUN

Die Rolle des IA-Präsidenten Yang Jun offenbart sich in zahlreichen persönlichen Statements, die sich allerdings auf den zweiten Blick oft als widersprüchlich und unlogisch erweisen. Yang Jun stellt sich dar als offizieller Botschafter seiner Familie und suggeriert eine Harmonie aller Familien-Clans. Dieser Eindruck ist jedoch falsch.

1.)

Ziel des Linienhalters in der 5. Generation ist, daß seine Vorfahren, wenn er ihnen gegenübertritt, stolz auf ihn sein können. Es ist also ein recht egoistisches Motiv seiner Arbeit, die er zudem auf esoguru.com detailliert erklärt. Und seine innere Haltung ist zudem unlogisch und einseitig, denn zu seinen Vorfahren gehören ja auch etliche, die nicht erfreut sein werden über seine Mission - man denke an Yang Shouchung und an Yang Chengfu selbst.

2.)

Auffällig häufig weist Yang Jun seine Schüler darauf hin, daß alle ihre Handlungen im Zusammenhang mit Kampfkunst ständen - und das, obwohl die Kampfkunst sicher für die wenigsten imn Fokus ihrer Arbeit steht. Seltsam, denn in einem kürzlich gegebenen Youtube-Interview weist der Meister ganz offen auf seine Kampfkunst-Defizite hin. Auch in einem weiteren Bereich ist der Meister inkonsequent, denn immer wieder betont er, wie auch Yang Chengfu, daß bereits Yang Luchan die Gesundheit im Vordergrund stand und nicht die Kampfkunst.

3.)

Immer wieder betont Yang Jun, daß er und seine Community gemeinsame Ziele hätten, sich gegenseitig bräuchten und von einander abhängig seien.

 

C.) DIE COMMUNITY

Den inneren Kern der Yang-Jun-Community bilden die weltweiten Center und Affiliates. Sie sind von Yang Jun schriftlich autorisiert und fungieren als Regional-Stützpunkte für Seminare und Rankings. Sie sind gemäß dem Wushu-Moralkodex von der Association abhängig; sie schulden ihr Gehorsam und Loyalität. Wie beim Präsidenten sind auch bei seiner Gefolgschaft egoistische Motive leicht erkennbar. Auch eine große Beliebigkeit nach dem Motto "Tai Chi is what I want it to be". Dies zeigen fortlaufende DTB-Webseiten-Analysen.

Bezeichnenderweise werden all diese Symptome des "Yang-Chengfu-Center-Syndroms" in der Community von niemandem offen kritisiert. Forschung und Faktencheck spielen in der Schülerschaft, wie in anderen Glaubensgemeinschaften auch, keine Rolle. Doch wie die offiziellen Statistiken von Yang Jun selbst ausweisen, sind innerhalb einer Dekade fast 70% der Mitglieder ausgetreten! Dieser massive Mitgliederschwund zeigt ganz deutlich, daß grundlegende Erwartungen in der Community nicht erfüllt wurden.

1.)

Es herrscht eine ebenso merkwürdige wie auffällige Ignoranz in Fragen der Lehrinhalte, der Corporate Identity und der Yang-Jun-Morallehre - viele in der Community verstehen ihren Meister offenbar gar nicht oder falsch, sodaß sie zu recht abseitigen und bisweilen haarsträubenden Schlüssen und Aussagen kommen.

2.)

Es herrscht ein ärgerlicher Mangel an Transparenz: Jeder Center-Director und Leiter einer Affiliated School übernimmt von der Corporate Identity seiner Association nur einen Bruchteil - nämlich genau das, was er selbst für erwähnenswert hält. Bisweilen wird bei der Seminar-Werbung sogar auf die angeblichen Alleinstellungsmerkmale verzichtet - ein klares Indiz, daß sie auch in der Gemeinschaft nicht uneingeschränkt geglaubt und mitgetragen werden.

3.)

Durchgängig agiert die Yang-Jun-Umfeld wie die "Generation Snowflake (Generation Schneeflocke)". So wird in den USA die um 1990 geborene Generation bezeichnet, die oft als emotional hochverletzlich, psychisch fragil und wenig resilient wahrgenommen wird. Insbesondere wird ihr nachgesagt, dass sie häufiger als frühere Generationen beleidigt und nicht bereit sei, sich mit Ansichten auseinanderzusetzen, die ihren eigenen widersprechen. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Snowflake.

 

 

Benutzte Quellen für Forschung und Lehre des Dachverbandes:

"International Yang Style Tai Chi Chuan Association"

"International Yang Family Taijiquan Association"

"International Association"

 

 

"International Yang Family Taijiquan Association"

2018 feiern sowohl Yang Juns "International Yang Family Tai Chi Chuan Association" als auch der DTB-Arbeitskreis "Yang-Chengfu-Center-Syndrom" ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Der DTB stellt dazu die spannende Frage: Zieht die Association aus ihrem massiven Mitgliederschwund Konsequenzen und welche Auswirkungen entstehen darüber hinaus für die viel umfangreichere Community aller Varianten des Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan?

1998-2018: Die "International Yang Family Taijiquan Association" hat Jubiläum

Was es für die Community zu feiern gibt, ist aus DTB-Sicht eigentlich nur der "eigene Kosmos". Doch selbst intern hat die "Mission zum Wohle der Menschheit" durch den Mitgliederschwund Federn lassen müssen. Eigentlich ein Grund, in sich zu gehen und zu schauen, was falsch gelaufen ist? Nein, das wäre ein für Glaubensgemeinschaften atypisches Verhalten. Es besteht die Hoffnung, daß die vielen unzufriedenen Ex-Mitglieder nach Alternativen wie dem DTB-Korrektiv suchen und sich künftig engagieren auf dem Boden der weltanschaulichen Neutralität und der Forschung und Lehre.

Jubiläum: 20 Jahre Association und "Yang-Chengfu-Center-Syndrom"

In diesem Jahr kann die 1998 gegründete "International Yang Style Taijiquan Association" ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiern. Solange haben alle Yang Chengfu Center bereits ihr offizielles Zuhause. Yang Juns Association ist seither sozusagen ein "Zentrum für die Center" - doch ein Grund zum Jubeln ist die "Seattle-DNA" sicher nicht, denn damit jährt sich ja auch das "Yang-Chengfu-Center-Sydrom" mit all seinen Symptomen. Rückblickend haben sich die Negativ-Prognosen von Teilen der Fachwelt leider bestätigt, denen zufolge die Intransparenz auf dem Anbietermarkt für Yang-Stil-Unterricht, Ausbildung und berufliche Weiterbildung stetig angestiegen ist.

Allerdings sind mittlerweile auch die Ursachen und Hintergründe deutlicher beschreibbar als früher. Und es können nun die richtigen Fragen gestellt werden. Ziel muß sein, daß auch der Laie eindeutig und im Vorwege erkennen kann, ob die von ihm gewählte Schule ideologie-frei nach westlicher Erwachsenenbildung arbeitet wie z. B. der DTB und seine Ausbildungsstätten. Mit anderen Worten: Yang Chengfu Center mit ihrer esoterischen traditionell chinesischen Wude-Werte-Ausrichtung sollten stets eindeutig als Glaubensgemeinschaft erkennbar sein. Nur so kann ein an Objektivität ausgerichteter Interessierter Alternativen wie das DTB-Korrektiv klar erkennen.

Seit nunmehr 20 Jahren sind alle Yang Chengfu Tai Chi Chuan Center an die Gesamt-Vorgaben ihrer Association gebunden - für alle Mitglieder gilt dies zumindest auf dem Papier. De facto, das belegen u. a. die Internet-Auftritte, betreiben die Center-Directors jedoch eine Art von "Rosinenpickerei", indem sie nur einen kleinen Teil der Seattle-Mission bewerben. Gelegentlich wird neuerdings sogar das "Tafelsilber Traditional Yang Family Taijiquan" unerwähnt gelassen. Ebenso signifikant und neu: Des öfteren wird auch etwas hinzugefügt, was eher zu DTB-Angeboten paßt wie ZPP-Krankenkassen-Kurse. Wie das, wo doch die Zentrale Prüfstelle Prävention auf Kampfkunst und Esoterik beruhenden Angebote eigentlich gar nicht fördern darf? Ist dies ein "Eiertanz" nach dem Motto "Morgens Fango abends Tango"? Das wäre in der Tat ein Novum in "Des Kaisers neue Kleider"!

Haben Schulen durch solche intransparenten "Mixturen" von Ideologie und Bildungsnormen ihren inneren Kompaß weiter entmagnetisiert? Steht dahinter die unentschlossene innere Haltung "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht naß"? Und was ist nun die Motivation der Center-Direktoren, ihre "Braut hübsch zu machen"? Verstehen die Schulleiter allmählich besser, daß in unserer Erwachsenenbildung "die Uhren anders ticken" als bei chinesischen Lobby-Verbänden? Hat die Aufklärung des DTB und anderer Institutionen begonnen zu wirken?

Nein - es sind wohl eher kommerzielle Gründe? Laut offiziellen Center-Statistiken ist die Zahl der Center jedenfalls offenbar rückläufig und über die letzten zehn Jahre sind von 6000 Personen nur 2000 als Mitglied geblieben. Da ist es wohl zu verlockend, ihrem Seattle-Hauptquartier folgend, des öfteren mal "eine neue Sau durchs Dorf zu treiben", Faktencheck und Forschung weiter zu ignorieren und wissenschaftliche Themen anderer Institutionen für sich zu reklamieren. Offenbar ist den wenigsten Lehrbeauftragten der Community klar, daß sie sich mit einem solchen Berufsbild selbst disqualifizieren als verantwortungsvoll Lehrende im Rahmen von Transparenz und Teilnehmerschutz in der beruflichen Weiterbildung.

 

 

"Welches ist das beste Yang-Chengfu-Tai-Chi-Center?" - und wer könnte es leiten?

Diese Frage soll wachrütteln. Aus DTB-Sicht ist sie sinnlos, weil die Center Teil des Problems sind und keineswegs Teil der Lösung - ihre Arbeitsweise in der Erwachsenenbildung spaltet und führt zu wachsender Unsicherheit. Vielmehr gilt: Wer seriöse, ungefilterte Infos zum "Yang-Chengfu-Tai-Chi" sucht, dem hilft oft das Insider-Wissen des "Tai Chi Zentrum Hamburg eV (TCZ)", das weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als "Tai Chi Center Hamburg" bekannt ist. Das gemeinnützige Institut distanziert sich von der Yang-Jun-Mission der "Yang Chengfu Taiji Centern" und erinnert: In westlicher Erwachsenenbildung sollten innere Positionierungen nicht auf "GLAUBEN" basieren sondern auf "WISSEN WOLLEN"! Seit Yang Zhenduos und Yang Juns Hamburger "Yang-Chengfu-Tai-Chi-Seminaren" 1994 exklusiv für TCZ-Mitglieder ist der legendäre Altmeister im Geiste zwar stets dabei aber unter stark korrigierendem Vorzeichen, das früh die Weichen stellte zu zukunftsorientierter Yang-Chengfu-Tai-Chi-Ausbildung. Die Schule für staatlich anerkannte berufliche Weiterbildung trägt seit 1992 das Qualitätssiegel für Verbraucher-Schutz des WB HH. Sie war nie ein "autorisiertes Yang Chengfu Center Hamburg" sondern hatte schon 1999 dieses Angebot abgelehnt und ihr alternatives Korrektiv entwickelt: Ohne "Wude-Kodex", Eso-Guru-Kult, Fundamentalismus und Taiji-Folklore.  Mit modernem, fakten-basierten Berufsbild, ehr Anatomie, Bewegungslehre, Gesundheits-Kontrolle und Didaktik.. Dies bildet seither ein prägnantes TCZ-Markenzeichen.

Das Yang-Tai-Chi-Chuan und Informationen zu einigen Meistern

Der Yang-Stil ist der bekannteste unter den fünf Taiji-Hauptstilen. Mehr zu den Vertretern der jüngsten Generationen der Yang-Familie hier: Yang Jun, Yang Zhenduo, Yang Daofang, Yang Zhenduo, Yang Daofang, Yang Shouchung, Yang Banhou, Yang-Taiji-Form Yang Chienhou. Hinweis: Nicht anrechenbar für die erwähnten Lehrerausbildungen sind Yang-Jun-Seminare der International Association.